Der Vorstand berichtet


Abstimmungsresultate MV Spitex Mittleres Toggenburg 2021

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Vielen Dank Susanne Weber

Die Politik hat Susanne Weber schon aus vielen Blickwinkeln betrachtet, als Bürgerin, als Mitglied der Geschäftsprüfungskommission (GPK) während zwölf Jahren und zuletzt ebenso lang als Gemeinderätin von Lichtensteig.

 

Aufgewachsen ist Susanne Weber in einer politisch interessierten, freisinnigen Familie in der Anstalt Bitzi in Mosnang, der ihr Vater als Leiter vorstand. «Da habe ich auch manche traurigen Schicksale gesehen», erinnert sie sich.

 

Warum wurde sie Mitglied der SP? Das sei vor allem auf ihre Schwiegermutter zurückzuführen, eine überzeugte Sozialdemokratin, sagt Susanne Weber. Zudem sei in ihr das Bedürfnis, Schwächeren zu helfen, schon immer drin gewesen. Dazu kam die Berufstätigkeit im medizinischen und sozialen Bereich. Sie habe den Eindruck gehabt, sie passe eher in die SP als in die FDP, sagt Susanne Weber. Sie sei aber nicht mit allem einverstanden, was die Partei sage, betont sie und fügt an: «Das weiss die Partei auch».

 

Im Gemeinderat von Lichtensteig hatte Susanne Weber zwölf Jahre lang das Ressort Soziales und Alter inne, das auch ihren Neigungen entsprach. «Es ist das Feld, in dem ich mich wohlfühle, auch von meiner Berufstätigkeit her.» Zum Aufgabenbereich von Susanne Weber zählten drei Alters- und Pflegeheime, die Berufsbeistandschaft, die sozialen Fachstellen und die Spitex.

 

Als Gemeinderätin hatte Susanne Weber vom Zeitaufwand her ein 40-Prozent-Pensum. «Man macht es aber nicht wegen des Geldes. Zudem braucht es einen Arbeitgeber, der Verständnis zeige, wenn etwa Sitzungen am Morgen oder am Nachmittag stattfinden.»

 

Das Gemeinderatsamt habe sie aber nicht nur viel Zeit gekostet, es habe ihr auch viel gebracht, findet Susanne Weber. So habe sie unzählige Menschen aus dem ganzen Toggenburg kennen gelernt. Der Austausch mit Kolleginnen, die in anderen Gemeinden das Ressort Soziales führen, sei besonders wertvoll, sagt Susanne Weber.

 

Auch die Erfahrungen, welche Susanne Weber als Delegierte in der Spitex Mittleres Toggenburg machen durfte, waren sehr breit und abwechslungsreich. Dazu gehörten nicht nur die verschiedenen zu behandelnden Themen, sondern auch die wechselnde Zusammensetzung des Vorstandes.

 

«Aber das Schöne an unserer Spitex war das stetige Wachstum und die tolle

Grösse den der Verein nun angenommen hat über all die Jahre. In meiner

ersten Begegnung war es ein kleiner Raum in einer kleinen Wohnung, danach kam

Jahr um Jahr immer wieder ein Baustein dazu.

Und nun sind wir auf 2 Stockwerken in einer tollen, grossen und hellen

Liegenschaft mitten im Dorfzentrum von Wattwil anzutreffen. Nicht nur der

Raum ist gewachsen, auch die hohe Qualität an Pflegeleistungen.

Dazu kommt das WICHTIGSTE , ein sehr zufriedenes Personal mit ausgeglichener

Atmosphäre, welches bestimmt immer den ‘5 Sterne Service’ bieten wird oder

kann. Ich denke wir werden weiter wachsen, bin gespannt !

Bis dann! ».

 

Langeweile verspürt Susanne Weber trotz der neu gewonnenen Freizeit noch keine. Sie sei offen für Neues, denn sie sei nicht die Person, die still sitzen könne, sagt sie. «Ich bin überzeugt, dass irgendwo eine Tür aufgeht. Und ich werde mich weiterhin als normale Bürgerin in Lichtensteig und im Toggenburg einbringen.» 

 

Lichtensteig, im März 2021


Die Spitex und die zweite Covid-19-Welle

 

Die zweite Covid-19-Welle trifft die Schweiz heftig. Die Spitex Mittleres Toggenburg leistet erneut einen zentralen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie und entlastet die Spitäler und sonstige medizinische Angebote. Aus den Ergebnissen einer Umfrage, die Spitex Schweiz bei den Spitex-Kantonalverbänden stand 2.11.2020 durchgeführt hat, geht hervor, dass die Mehrheit der Kantonalverbände die Personalsituation in der Spitex besorgt betrachtet.

«Wichtig ist, dass das Personal nicht übermässig belastet wird, damit es nicht zu Erschöpfungen kommt, denn die Pandemie wird nicht so schnell vorbei sein» erklärt Marianne Pfister, Geschäftsführerin von Spitex Schweiz.

Es braucht Lösungen, um zusätzliches Personal einsetzen zu können sowie die Entlastung des Personals bei unnötigen Arbeiten. Wichtig ist, dass Schutzkonzepte eingehalten werden, um das Personal und die Klienten zu schützen.

Einmal mehr kann der Vorstand der Spitex Mittleres Toggenburg nur seine Wertschätzung gegenüber dem Personal ausdrücken und herzlichst danken für diese in dieser Zeit noch zusätzlich belastete Arbeit. – Bliibet gsund......

R. Walther, Präsident Spitex Mittleres Toggenburg

 

(Quelle: Spitex Magazin 6/2020)